Regenwasserbehandlungsanlage entsteht

Mit den Stimmen der SPD-Fraktion wurde die Bereitstellung von überplanmäßigen Mitteln für den Bau einer Regenwasserbehandlungsanlage am Markkleeberger See auf der Juni-Stadtratssitzung beschlossen. Vor der Abstimmung hatte Frau Kreutzmann von der Ferien- und Freizeitpark GmbH die Stadträte gebeten der Beschlussvorlage zuzustimmen, da sonst ihr Bauvorhaben zum Scheitern verurteilt ist. 12 Millionen Euro investiert die GmbH in die Errichtung der Ferienparkanlage. 32 Arbeitsplätze sollen entstehen. Voraussetzung für den Bau ist allerdings die Herstellung der Regenwasserbehandlungsanlage, deren Notwendigkeit von keiner Stadtratsfraktion angezweifelt wurde. Stattdessen verstrickte sich insbesondere die CDU-Fraktion in eine Endlosdiskussion über die Terminkette, die zur Beschlussvorlage führte. Wichtigste Frage war, warum der Stadtrat über die Kostensteigerung nicht eher informiert wurde. An den Auflagen des Regierungspräsidiums und des Landratsamtes, welche zu den Mehrkosten führten, änderte dies jedoch nichts und auch nicht an der Notwendigkeit dieser Anlage.

ZurückNach oben drucken
Termine