Lärmschutz in Gaschwitz und Großstädteln unzureichend
Sowohl in Gaschwitz (A 38) als auch in Großstädteln (B 2) werden nachts die zulässigen Grenzwerte für den Verkehrslärm um 1 - 2 dB überschritten. Dies ist das Ergebnis von Anfragen unserer Kreistagsfraktion. In Großstädteln wurden darüber hinaus am 19. Juni von uns beantragte Messungen durchgeführt. Im Zuge der Fertigstellung der Autobahn A 38 hat sich die Lärmbelastung der Anwohner in Großstädteln durch die B 2 erhöht. Diese wurde zwar mit einer Lärmschutzwand (Höhe 2,5 bis 6 Meter) versehen, allerdings reicht dieser Schutz nicht aus, um die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten.
Noch fragwürdiger erscheint die Gaschwitzer Lärmschutzwand. An der Nordseite der A 38 (Waldgebiet Neue Harth) befindet sich eine 5 Meter hohe und 860 Meter lange Wand. An der Südseite ist die Lärmschutzwand dagegen nur 680 Meter lang. Warum die südliche Wand 180 Meter kürzer ist, obwohl sich auf ihrer Seite die Wohnanlage "Am Park" befindet, bleibt unverständlich.
Unsere Kreistagsfraktion wird deshalb auch für das Wohngebiet "Am Park" Lärmmessungen beantragen. Außerdem wird es noch im Juli 2007 ein Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten und Verkehrsexperten Rainer Fornahl vor Ort in Gaschwitz geben. Wir bleiben an der Problematik dran! Ein Autobahnneubau muss einen aktiven Lärmschutz erhalten, der die gesetzlichen Werte einhält.



