Ausbau der Bornaer Chaussee verschiebt sich weiter
Die Planungen zum Ausbau der Kreisstraße K 7923 sind fertiggestellt. Das Baurecht ist hergestellt. Der Landkreis Leipzig wollte den grundhaften Ausbau der Straße im IV. Quartal 2010 beginnen. Eine Nachfrage des SPD/Grüne-Fraktionsvorsitzenden Karsten Schütze im letzten Kreisausschuss, brachte jedoch eine ernüchternde Antwort der Landkreisverwaltung: „Es sieht schlecht aus."
Der Landkreis Leipzig, der auch im Namen der Stadt Markkleeberg Fördergelder beim Freistaat Sachsen beantragt, erhielt aus Dresden die Nachricht, dass die anvisierten Fördergelder nun doch nicht fließen. Die Stadt Markkleeberg hatte erst am 27.05.2010 im Finanzausschuss die Bewirtschaftung der Haushaltstelle beschlossen. Die Mitfinanzierung Markkleebergs in Höhe von 55.000 Euro war somit abgesichert.
„Durch das Fördermittelaus wird der dringend notwendige Ausbau nun wahrscheinlich auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Dass die Straße der Hauptzufahrtsweg zu einer internationalen Wettkampfstrecke, dem Kanupark ist, spielte offenbar bei der Bewertung des Förderantrages keine Rolle.", so Karsten Schütze. „Da steht am Markkleeberger See Europas modernste Wildwasseranlage und die Zufahrtsstraße ist eine Holperpiste. Hier sind Landkreis und Freistaat in der Verantwortung Abhilfe zu schaffen."
Der Ausbau des Straßenabschnittes sah zudem eine verkehrssichere Gestaltung der Kreuzungen K 7923 Bornaische Chaussee/Am Wachauer Wäldchen/Am Ellrich (Knoten 1) und K 7923 Bornaische Chaussee/Westliche Bornaische Chaussee (Knoten 2) sowie eine deutliche Reduzierung der Lärmbelästigung durch einen Ersatz der Natursteinpflasterbefestigung durch Asphalt vor.
Im Kreisausschuss gab es dann aber noch eine positive Antwort für Markkleeberg: Die Sanierung der Berufsschule am Rathausplatz soll planmäßig „nach Ablauf des Schuljahres, Anfang Juni, beginnen", so die Antwort der Landkreisverwaltung auf eine Anfrage von Karsten Schütze.



