Sinkende Müllgebühren, aber keine Lösung für Grünabfälle
Auf der Sitzung im Oktober hat der Kreistag die Gebührensatzung für die Abfallwirtschaft für das Jahr 2010 beschlossen. Die erfreuliche Nachricht ist ein Absenken der Müllgrundgebühren um 5,72 Euro pro Person und Jahr. Leider wird diese Absenkung für einige Bürger durch vier Pflichtentleerungen fast vollständig wieder aufgebraucht.
In Mehrfamilienhäusern, wo jeder Haushalt eine eigene Mülltonne besitzt, sollte darüber nachgedacht werden, Behältergemeinschaften zu bilden, um bei den Pflichtentleerungen bares Geld zu sparen. Ein weiteres Problem ist die Umstellung des Entleerungsrhythmus bei den Papiertonnen von zwei auf vier Wochen. Unsere Kritik, dass die Zahl der Papiertonnen dadurch verdoppelt werden muss, wurde leider nicht erhört. Insofern wird die Zahl der Tonnen im Stadtbild ansteigen. Einzige Alternative wäre die Tonnen durch einen Container zu ersetzen. Hierfür müssten sich die Hausverwalter mit dem Entsorger in Verbindung setzen.
Für die Grünabfälle, die nach wie vor über den Gartenabfallsack für 4,35 Euro entsorgt werden müssen, machte man uns auf eine Neuregelung ab 2011 Hoffnung. Wir werden an dieser Problematik dran bleiben. Unser Ziel bleibt die kostenfreie Entsorgung der Grünabfälle. Schließlich sind dies verwertbare Stoffe. Hinzu kommt der unbefriedigende Zustand, dass die normale Mülltonne immer noch zu einem Drittel Biomüll enthält. Energetische Ressourcen, die zur Zeit nicht genutzt werden.





