Köpping: Der beste Bewerber wird den Zuschlag erhalten
Die Markkleeberger SPD begrüßt die Entscheidung des Stadtrates zur Bewerbung für die Landesgartenschau 2015. „Unnötig aber waren die verbalen Querschläger der CDU-Fraktion. Die Bedenkenträger der CDU hätten die Bewerbung fast zerredet. Vollkommen unverständlich, dass man der Bewerbung zustimmte, aber der Freigabe der dafür notwendigen Finanzen die Zustimmung verweigerte.", so der SPD-Vorsitzende Karsten Schütze.
„Wie schon beim Haushalt oder der Schwimmhalle übt sich die CDU neuerdings in Stimmenthaltungen. Mit einer CDU-Mehrheit in Markkleeberg würden wir wahrscheinlich noch in 20 Jahren über Schwimmhalle oder Landesgartenschaubewerbung diskutieren.", so Schütze weiter. „Vollkommen überflüssig war auch der Verweis auf die fehlende Unterstützung der Landtagsabgeordneten Petra Köpping, um im gleichen Atemzug CDU-Mann Fritzsche zu lobpreisen.", so Schütze weiter.
Petra Köpping reagierte umgehend auf die Kritik aus CDU-Reihen: „Bevor Markkleeberg sich für eine Bewerbung entschied, hatte ich bereits Borna meine Unterstützung zugesagt. Es gehört zu meinen Prinzipien, dass ich nicht täglich meine Meinung ändere. Als Politiker ist es schon wichtig zu seinem Wort zu stehen.", so die Markkleeberger Landtagsabgeordnete.
„Gerade Herr Fritzsche hat mit seinem unterschiedlichen Abstimmungsverhalten bei den Kürzungen im sozialen Bereich im Landtag und im Kreistag gezeigt, dass er in Dresden eine andere Sprache spricht als hier vor Ort.", so Köpping weiter. „Ein solches Verhalten kommt für mich nicht in den Sinn. Insofern bitte ich die Markkleeberger um Nachsicht, wenn ich zu meinem Wort stehe und Borna unterstütze. Am Ende wird die Qualität der Bewerbung entscheidend sein. Der beste Bewerber wird den Zuschlag erhalten."
Karsten Schütze ergänzt: „Herr Fritzsche kann ja sein Profil schärfen, in dem er sich bei seinen Parteifreunden in der Landesregierung für Markkleebergs Bewerbung einsetzt. Schließlich entscheidet nicht der Landtag, sondern das Kabinett über den Ausrichter der Landesgartenschau 2015 und das Kabinett besteht aus einer CDU/FDP-Koalition."
Statt die Bewerbung zu zerreden und sie sogar parteienpolitisch zu instrumentalisieren, sollte man diese einmalige Chance für Markkleeberg doch einfach nur unterstützen. Die Stadt Markkleeberg kann jedenfalls von einer Ausrichtung der Landesgartenschau nur gewinnen.





