Kommt die Landesgartenschau nach Markkleeberg?

Die Ankündigung des Oberbürgermeisters Dr. Bernd Klose zum Wirtschaftsempfang sorgte für Aufsehen - Markkleeberg solle sich um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2015 bewerben. Selbstverständlich müssen sich nun die Gremien des Stadtrates mit dieser Anregung auseinandersetzen. Die Frage der Finanzierbarkeit muss geklärt werden. Und trotzdem: Eine Landesgartenschau wäre ein riesiger Gewinn für unsere Stadt.


Es wäre die Chance unseren agra-Park in alter Schönheit erstrahlen zu lassen. Wir alle würden davon profitieren. Neben der Seenlandschaft entstünde eine Parklandschaft mit einzigartigem Erholungswert. Eine Vision, die begeistert und die es erfordert, alle Kräfte unserer Stadt zu bündeln, um diese Wirklichkeit werden zu lassen.


Getreu nach dem Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg", sollte die Idee angegangen und nicht zerredet werden. Der Blick nach Oschatz oder Reichenbach zeigt, welche Effekte eine solche Gartenschau für eine Stadt haben kann - für Touristen, Anwohner, aber auch für die ortsansässige Wirtschaft.


Markkleeberg ist mit Sicherheit prädestiniert eine solche Schau auszurichten. Einerseits als historischen Standort für Gartenbauausstellungen, andererseits durch die Belastung des Braunkohlebergbaus, der die Stadt veränderte. Dazu zählt auch die unsägliche Zerschneidung des Parks durch die B 2. Es ist an der Zeit, diese Wunden zu heilen. Wenn nun alle gemeinsam dieses Ziel verfolgen, sollte dies doch zu schaffen sein.

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