Stadtentwicklungskonzeption wurde beschlossen

Über ein Jahr wurde über die Stadtentwicklungskonzeption in den Gremien des Stadtrates diskutiert. Unter Mitwirkung der Stadträte wurden drei Arbeitsgruppen gebildet. In einer Abschlussveranstaltung wurden dann im September die Ergebnisse zusammenfassend vorgestellt. Bei der Abstimmung im Stadtrat gab es zwar keine Gegenstimme, jedoch enthielten sich die Fraktionen CDU, DIE LINKE und die Grünen vollständig. Vor dem Hintergrund, dass diese Konzeption unter Mitwirkung von Stadträten aller Fraktionen über ein Jahr in verschiedenen Gremien zur Diskussion stand, somit die Möglichkeit bestand Änderungsvorschläge einzubringen, bleibt das Stimmverhalten dieser Fraktionen nicht ganz nachvollziehbar.

Die Stadtentwicklungskonzeption ist eine wichtige Voraussetzung, um zukünftig Fördermittel für bestimmte Bauvorhaben zu beantragen. Ausgehend von bevölkerungsstatistischen Betrachtungen werden für die einzelnen Stadtteile Entwicklungsziele und Maßnahmen definiert. Im Folgenden nennen wir einige Beispiele aus dem sehr umfangreichen Papier:

Markkleeberg-Mitte

  • Umgestaltung Rathausstraße (verkehrsberuhigte Bereiche) zwischen Südstraße und Ring
  • Sanierung des Bahnhofs Markkleeberg
  • Planung und Bau einer Schwimmhalle für den Schul-, Vereins- und Breitensport
  • Aufwertung des Bahnhofsumfeldes durch Neugestaltung eines öffentlichen Platzes
  • Festschreibung des Kita-Standortes Hohe Straße 26 im zukünftigen B-Plan
  • Schaffung zusätzlicher öffentlicher Stellplätze im Bahnhofsumfeld, eines ÖPNV-Verknüpfungspunktes und eines Park-and-Ride-Zentrums
  • Umgestaltung Rathausplatz
  • Sanierung der Turnhalle in der Rathausstraße
  • Sanierung und Ausbau der Mittelschule
  • Sanierung der Kitas: Gerne Groß, Am Wasserturm, Zur Sonne
  • Sanierung der Horteinrichtung Wirbelwind

Markkleeberg-Ost

  • Prüfung und Festschreibung des Konzeptes für das agra-Gelände
  • Umgehung der Ortskerne Markkleeberg-Ost und Wachau durch den Bau der S 46
  • Verlängerung der Linie 11 an den Markkleeberger See
  • Nutzung des agra-Bereiches für neue Freizeitmöglichkeiten
  • Sanierung der Turnhalle Markkleeberg-Ost
  • Sanierung der Grundschule in Markkleeberg-Ost
  • Sanierung der Horteinrichtung in Markkleeberg-Ost

Markkleeberg-West

  • Sanierung erhaltenswerter historisch wertvoller Bausubstanz und maßvoll ergänzende Neubebauung mit Schwerpunkt Koburger Straße
  • Erhalt und Ergänzung von Großgrün als Verbund zum Leipziger Auwald
  • Umgestaltung des Kreuzungspunktes Ring/Koburger Straße/Kirschallee/Ziegeleiweg
  • Umsetzung der Entwicklungsziele für den Kees`schen Park
  • Abschluss der Sanierungsmaßnahmen am Gautzscher Platz

Gaschwitz/Großstädteln

  • Sanierung und Konzeption des Guts Großstädteln
  • Neugestaltung des Vorplatzes der Kirche
  • Sanierung des Kirchengebäudes
  • Schaffung zweier Stadtteilzentren
  • Sanierung und Konzeptentwicklung der Gutsanlage Gaschwitz
  • Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und Sanierung des Bahnhofsgebäudes Gaschwitz
  • Neupflanzung von straßenbegleitenden Grün in Teilbereichen der Hauptstraße
  • Sanierung und Aufwertung von Fuß- und Radwegen
  • Schaffung neuer Fuß- und Radwegeverbindungen zum Markkleeberger See durch Brückenbauwerke (Alte Ziegelei, Cröbernsche Straße)
  • Verlängerung des Lärmschutzes an der BAB 38 und an der B 2
  • Lärmschutzmaßnahmen an der zukünftigen A 72
  • Neubau der Einfeldsporthalle Gaschwitz
  • Sanierung Sportpark Camillo Ugi

Gesamtes Stadtgebiet

  • Gewässerverbund zur wassertouristischen Verbindung unserer Seen
  • Errichtung eines Hotels mit Sport- und Tagungszentrum und des Freizeitzentrums für Pferdesport am Markkleeberger See
  • Schließung der sogenannten "Waldbahn" (Ost-West-Verbindung nach Leipzig-Großzschocher) und den damit verbundenen störenden Wegequerungen und Emissionen
  • Beibehaltung der Straßenbahnanschlüsse
  • Ausbau der Kita-Angebote für Kinder zwischen 1 und 3 Jahren
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