Gaschwitz ein Ortsteil im Aufwind
Lange Zeit galt Gaschwitz als der vergessene Ortsteil von Markkleeberg. Auf einer schmalen Trasse zwischen zwei Tagebauen und an Hauptverkehrswegen gelegen, war von Attraktivität nicht zu reden. Obwohl sich westlich und östlich eine Seenlandschaft entwickelte, mussten die Gaschwitzer durch den Bau der Autobahn erneut Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen.
Doch diese Zeiten sind nun vorbei. Wer heute durch Gaschwitz läuft sieht, dass sich hier etwas tut. Immer mehr sanierte Häuser, eine neue Vereinssporthalle ist im Entstehen, die Hauptstraße ist saniert und im ehemaligen Gemeindeamt werden Beratungen zu Fördermöglichkeiten angeboten. Gaschwitz liegt im Fördergebiet „Soziale Stadt" und im „EFRE-Gebiet". Davon profitieren Vereine, Unternehmen, private Eigentümer und letztendlich alle Bürgerinnen und Bürger. Visionen vom Gut Gaschwitz als Bürger- und Vereinshaus, vom sanierten Schloss, von der Brücke über die B 2 zum Markkleeberger See oder von gepflegten Grünanlagen und Spielplätzen sind greifbar nahe.
In diesem Prozess ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger direkt mit einbezogen werden. Dafür gibt es in Gaschwitz einen Ortschaftrat, dessen Vorsitzender Günter Schwarze (SPD) ist. Zur letzten Ortschaftsratswahl erzielte die offene Liste der SPD über 50 Prozent der Stimmen. Am 6. Juni finden Ergänzungswahlen statt. Dabei treten an: Der 47-jährige Elektriker Helmut Ploß, der 53-jährige Selbstständige Peter Heßler und der 48-jährige Bürokaufmann Norbert Junick. Die Ergänzungswahl in Gaschwitz ist notwendig geworden, da Anfang des Jahres ein SPD-Ortschaftsrat leider verstarb. Wir haben nun drei parteilose, engagierte Gaschwitzer gefunden, die für diese wichtige, ehrenamtliche Aufgabe zur Verfügung stehen. Liebe Gaschwitzerinnen und Gaschwitzer, gehen Sie am 6. Juni wählen und geben Sie bitte unseren Kandidaten Ihre Stimme.



