Galerie-Gespräch in Kooperation mit der Gewerkschaft der Polizei

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) und die Markkleeberger SPD starten am 29. April, ab 14 Uhr, vor der Rathausgalerie eine Unterschriftensammlung zum Erhalt des Markkleeberger Polizeireviers. Die schwarz-gelbe Landeregierung plant im Bereich der Polizei einen umfangreichen Stellenabbau. Bis 2020 sollen über 2.600 Stellen abgebaut werden. Betroffen von den Abbauplänen ist auch das Markkleeberger Polizeirevier, was zukünftig nur noch als Polizeiposten geführt werden soll.

Es ist zu befürchten, dass dieser Abbau aus rein finanziellen Gründen zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung geht. Neben den Unterschriftenlisten werden wir zum Galerie-Gespräch auch Protest-Postkarten der GdP verteilen, mit der eine verbindliche Hilfsfrist für die Polizei gefordert wird. Während für Feuerwehr und Notarzt diese Hilfsfrist mit 12 Minuten genau geregelt ist, spricht die Landesregierung in ihrer Konzeption für die Polizei lediglich von einer "angemessenen Hilfsfrist". Dieser Zustand ist für uns so nicht hinnehmbar.

Es in der vergangenen Woche hat der Markkleeberger Stadtrat eine Erklärung an den Sächsischen Innenminister verabschiedet. Leider stimmte die Markkleeberger CDU als einzigste Fraktion dieser Erklärung nicht zu. Wir fordern Klarheit über die zukünftige Ausstattung und Qualität der Polizeiarbeit in Markkleeberg. An der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger darf nicht gespart werden.

Unterstützen Sie unsere Forderungen mit Ihrer Unterschrift.

Unterschriftenliste zum Download

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