Einkaufsmöglichkeiten waren Thema beim Galeriegespräch

Braucht Markkleeberg wirklich noch mehr Supermärkte? Bereits heute hat Markkleeberg ein Verkaufsflächenniveau, das fast doppelt so hoch ist wie im Bundesdurchschnitt. Und trotzdem wollen sich Discounter immer wieder neu ansiedeln oder vergrößern. Dabei muss klar sein, dass jede Veränderung zu Lasten der wortortnahen, kleineren Geschäfte und Märkte geht.

Wollen wir also leere Geschäfte im Stadtzentrum verhindern, muss der Einzelhandel auf der grünen Wiese reguliert werden. Eine rechtliche Möglichkeit dafür bieten Beschränkungen in Bebauungsplänen auf der Grundlage einer Einzelhandelskonzeption. Diese befindet sich für Markkleeberg gerade in Arbeit. Bis zur Fertigstellung bleiben nur sogenannte Veränderungssperren. Doch gegen diese mehren sich kritische Stimmen, wie die Stadtratssitzung im September zeigte.

Die Markkleeberger SPD dagegen positioniert sich klar für den Erhalt der wohnortnahen Versorgungsbereiche in der Rathausstraße, der Sonnesiedlung oder der Trigaleria. Wie wichtig diese Versorgungsbereiche sind, zeigte auch unser Galeriegespräch im Oktober. Über zwei Stunden befragten wir Passanten zur Einkaufssituation in Markkleeberg. Das Meinungsbild ergab Wünsche nach Geschäften für Bekleidung und Schuhe mit einem preiswerten Sortiment, nach einem Sportfachgeschäft oder einem Stadtcafé. Insgesamt äußerten sich die Befragten zufrieden mit den jetzigen Einkaufsmöglichkeiten, neue oder größere Supermärkte seien nicht nötig. Möchten auch Sie sich in die Diskussion einbringen, schreiben Sie uns doch einfach eine E-Mail: info@spd-markkleeberg.de.

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