Aktionsbündnis für eine tiefergelegte Straße im agra-Park hat sich gegründet

In der vergangenen Woche fand die Gründung eines Aktionsbündnisses „Pro agra-Park" statt. Ziel des Bündnisses ist es, die Verantwortungsträger der Politik von der Notwendigkeit einer tiefergelegten Bundestraße mit Abdeckelung durch den agra-Park zu überzeugen. An der Gründungsveranstaltung nahmen 19 Bürgerinnen und Bürger teil. Ein erstes Ziel ist es, weitere Unterstützerinnen und Unterstützer, auch prominente Persönlichkeiten, zu gewinnen. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail unter pro.agra.park@email.de oder telefonisch unter 0341-3582776 melden.

Einladungen zu Vor-Ort-Besichtigungen werden vom Bürgerbündnis an den zuständigen Minister des Freistaates Sachsen, Sven Morlok, sowie die Mitglieder des Petitionsausschusses des Landtages verschickt. Bei Gesprächen im agra-Park wollen die Mitglieder des Bündnisses auf die Problematik aufmerksam machen. „Ein denkmalgeschützter Park, der mittig von einer Bundesstraße durchquert wird, sollte einmalig in Deutschland sein. Die Chance, diesen Fehler der Vergangenheit wieder gut zu machen, ist auf Grund des schlechten Bauzustandes der Brücke wohl einmalig. Wir sehen hier eine moralische Verantwortung der Entscheidungsträger diesen Schaden des DDR-Braunkohlebergbaus jetzt zu beheben", so Stadtrat Karsten Schütze im Namen der Teilnehmer der Gründungsveranstaltung.

Das Bündnis hat zudem weitere Aktionen und Veranstaltungen geplant. Bis zum nächsten Treffen im Januar werden zunächst viele Briefe mit der Bitte um Unterstützung verschickt. Adressaten werden neben dem Bundesverkehrsminister auch die Landtagsabgeordneten der Region sein. Auch fachmännische Unterstützung durch Verkehrsplaner und Straßenbaufachleute sollen das Aktionsbündnis bereichern. „Wir wollen eine kompetente Auseinandersetzung mit Sachargumenten führen. Nur so können wir überzeugend darstellen, dass eine gedeckelte Straße im Einschnitt die beste Variante ist", so Karsten Schütze.

Das nächste Treffen des Bündnisses findet am 17. Januar 2011, um 19 Uhr, im Ratskeller „Zur Linde" statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

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