Wie sieht eine bessere Schule von morgen aus?

Das neue Schuljahr 2016/2017 hat in Sachsen bereits begonnen. Erfreulicherweise nehmen die Schülerzahlen weiter zu. Leider bleibt die Personalsituation sehr angespannt. Jahrelang schob das Kultusministerium und das Finanzministerium das Problem vor sich her, dass zunehmend mehr Lehrerinnen und Lehrer in ihren wohl verdienten Ruhestand gehen, aber weder die Ausbildungs­zahlen noch die Neueinstellungen ausreichten, um die zu erwarteten Abgänge adäquat ersetzen zu können. Erst seit die SPD seit 2014 wieder in Regierungsverantwortung ist, findet ein Umdenken und Umlenken statt. Es werden zusätzliche Lehrkräfte eingestellt - allein für dieses Schuljahr insgesamt 1.148. Es werden aber auch Ansätze erarbeitet, die den Lehrerberuf in Sachsen sowohl für angehende Studierende, als auch für fertig ausgebildete Lehrkräfte attraktiver machen sollen - bspw. durch die gleiche Eingruppierung aller Lehrkräfte in die Entgeltstufe 13.

Darüber hinaus befasst sich der Sächsische Landtag im Herbst mit der Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes. Bereits zu Jahresbeginn wurde ein erster Entwurf des neuen Schulgesetzes vorgestellt und in mehreren Bürgerdialogen diskutiert. Doch nur wenige der weit über 1.000 Stellung­nahmen sind in die erste Anpassung des Gesetzesentwurfes des Kultusministeriums eingeflossen. Es besteht aus SPD-Sicht also noch Handlungs- bzw. Veränderungs­bedarf, damit das neue Schulgesetz den aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen, wie z.B. Schule im ländlichen Raum, Integration und Inklusion oder Mitwirkungsrechte für Schüler und Eltern, gerecht wird.

Passend dazu lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am Donnerstag, den 15. September 2016, um 19 Uhr, zu einer Podiumsveranstaltung in den Großen Lindensaal, um gemeinsam mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Frage: „Ein neues Schulgesetz für Sachsen - eine bessere Schule von morgen?" zu diskutieren. Die Veranstaltung wird moderiert von Petra Köpping, Mitglied des Sächsischen Landtages und Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration. Auf dem Podium nehmen u.a. Platz: Sabine Friedel, Sprecherin für Bildungspolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Karsten Schütze, Oberbürgermeister der Stadt Markkleeberg und Sarah Lohse, Vorsitzende des Kreisschülerrates im Landkreis Leipzig. Sie können uns auch gern im Vorfeld Ihre Anregungen, Fragen und Diskussionsbeiträge per Mail an info@spd-markkleeberg.de zukommen lassen. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Beiträge! Sebastian Bothe

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