Wir nehmen die Ängste und Probleme der Menschen ernst

Seit Januar gibt es PEGIDA auch in unserer Region, genauer gesagt in der Stadt Leipzig. LEGIDA nennt sich der hiesige Ableger. Viele Menschen gehen auf die Straße, um ihre Ängste und Probleme zu äußern. Das ist legitim und demokratisch. Wenn dabei aber intolerante, menschenverachtende und islamophobe Parolen mitschwingen, ist es das nicht mehr. Denn dafür steht die Region Leipzig nicht. Unsere Region zeichnete sich in den vergangenen Jahren vielmehr durch Freiheit, Weltoffenheit, Toleranz und Mitmenschlichkeit aus. Diese Werte gilt es zu erhalten!

Wir sind deshalb froh, dass sich etliche Markkleeberger/innen an den Gegendemonstrationen in Leipzig beteiligt haben. Wichtige Signale wurden gesendet: wir sind tolerant, wir sind weltoffen und wir möchten eine bunt gemischte Gesellschaft, in der jede und jeder friedlich und in Würde leben und sich selbst verwirklichen kann. Gleichwohl muss man bestimmte Ängste und Probleme ernst nehmen, die Legida-Teilnehmende äußern. Natürlich nur jene, die mit unseren gesellschaftlichen Werten vereinbar sind. Intoleranz, Ausgrenzung und Rassismus haben keine Daseinsberechtigung in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft! Und es ist auch keine Gesprächsgrundlage.

Dabei sind gemeinsame Gespräche beider Seiten wichtig, um Antworten und Lösungen für berec­htigte Fragen und Probleme zu finden. Zum Beispiel, wenn es um die Beseitigung von Armut, um bessere Bildung für alle Kinder, um ein besseres Gesundheitssystem, um faire Arbeitsbedin­gungen oder um ein altersgerechtes Leben geht. Wir Sozialdemokrat/innen stehen dafür zur Verfügung. Zu diesem Zweck führen wir schon seit Jahren regelmäßige Bürgersprechstunden und Bürgerdialoge bzw. Galeriegespräche durch. Wir laden Sie ein, mit uns ins Gespräch zu kommen. Besuchen Sie unsere Veranstaltungen, schreiben Sie eine E-Mail an: info@spd-markkleeberg.de oder eine Nachricht auf www.facebook.com/spdmarkkleeberg. Wir sind für Sie da!

 

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