Lehrermangel, volle Klassen - wie weiter?

Noch sind Ferien, doch das neue Schuljahr beginnt bald. Damit verbunden sind Fragen wie: Kommt mein Kind schnell und sicher in die Schule? Wird es genügend Lehrkräfte geben oder der Unterrichtsausfall weiter zu nehmen? Reicht der Platz in den Klassenzimmern? Gibt es genügend Fachräume? Gibt es genügend Hortplätze? Und für diejenigen, die ihre Kinder für das Schuljahr 2018/2019 anmelden: Welche Grundschule darf es besuchen? Kommt es in die Schulklasse mit Freunden aus der Kita?

Wir SPD-Stadträte haben diese und weitere Fragen im Blick. Manche Sorgen können wir den Eltern abnehmen, doch viele wichtige Angelegenheiten bestimmen andere wie die Sächsische Bildungsagentur oder das Kultusministerium. Dem Stadtratsbeschluss, drei Schulbezirke zusammenzulegen, ging eine intensive Diskussion voraus. Die Zusammenlegung ist vernünftig, da es die räumlichen Engpässen an den Grundschulen in Mitte und Großstädteln sowie den Lehrkräftemangel etwas entspannt. Aber letztlich ist es nur eine Reaktion der Stadt als letztes Glied einer Kette, die durch eine völlig verfehlte Bildungspolitik des Freistaates gezeichnet ist. Eltern sorgen sich zurecht um die Qualität der Bildung. Wir meinen: Die Schule muss weiterhin wohnortnah, der Schulweg sicher sein. Soziale Kriterien müssen bei der Verteilung berücksichtigt werden. Und ein Schulneubau sollte trotz Lehrermangel und laut Bildungsagentur rückläufiger Schülerzahlen weiter angestrebt werden, um für die Umsetzung der inklusiven Schule ab dem Schuljahr 2023/24 gerüstet zu sein. Was meinen Sie dazu? SPD-Stadtratsfraktion

 

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