Wie fahrradfreundlich ist Markkleeberg?

Da wir unsere Stadt Markkleeberg gern mit dem Fahrrad erkunden, hat der Ortsverein SPD Markkleeberg gemeinsam mit der SPD-Stadtratsfraktion und interessierten Bürger*innen pünktlich zum Start in den Sommer eine Radtour durchgeführt. Diese stand unter dem Motto: „Wir testen die Fahrradfreundlichkeit Markkleebergs".

Ab Herbst wird in einem längeren Prozess das Leitbild 2030 für Markkleeberg erarbeitet. Hier möchten wir uns mit eigenen Vorschlägen einbringen. Dabei wird es auch um konkrete Vorstel­lungen über das künftige Radwegenetz in unserer Stadt gehen. Deshalb haben wir zu besagter Radtour einige neuralgischen Punkte angefahren und uns Gedanken über mögliche Verbesserungen gemacht:

- Rathausstraße vom Rathausplatz bis zum Gautzscher Platz: Diese Strecke ist für alle am Verkehr Teilnehmenden sehr inhomo­gen und für Radfahrer*innen zum Teil sehr gefährlich. Mögliche Verbesserungsansätze wären hier einheitliche Regelungen z.B. in Form eines durchgehenden Tempolimits oder einer durchgehenden Vorfahrtsstraße.

- Koburger Straße von der Kreuzung Seenallee bis zur Hafenstraße: Hier existieren ebenfalls keine einheitlichen Radwege bzw. sind diese zum Teil gar nicht vorhanden. Die Wiedereinführung des Begegnungsverkehrs auf dem bestehenden Fuß-Rad-Weg zwischen Seenallee und Schmiedestraße oder die Schaffung eines neuen Radweges parallel zur Koburger Straße könnte hier Abhilfe schaffen.

- Zöbigkerstraße: Aufgrund ihrer variierenden Fahrbahnbreite ist aus unserer Sicht hier nur schwer ein durchgängiger Radverkehr realisierbar. Deshalb macht es wohl mehr Sinn, über einen parallel zur Zöbigkerstraße zwischen Gewerbegebiet und neue Harth verlaufenden Radweg nachzudenken.

Die genannten möglichen Ansätze stellen Gedankenspiele unsererseits dar, die wir gern zur Diskussion stellen möchten. Wir freuen uns deshalb über Ihre Anregungen und Diskussionsbeiträge an info@spd-markkleeberg.de. Sebastian Bothe

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