Wie weiter mit der Energiewende?

Diese Frage stand am 27. März im Mittelpunkt einer Podiumsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Oberbürgermeister Karsten Schütze, Tim Hartmann (Vorstandsvorsitzender der enviaM), Uwe Hitschfeld (Leiter des Arbeitskreises Energie in der SPD Sachsen) und Dr. Martin David (Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung). Schnell wurde deutlich, dass die Energiewende ein sehr vielschichtiges und komplexes Thema ist. So wurde in der vom bekannten MDR-Moderator Robert Burdy moderierten Veranstaltung zum Beispiel betont, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien zwar voranschreitet, diese hinsichtlich der Energieversorgung aber noch Schwankungen unterliegen und deshalb konventionelle Energieträge nach wie vor ihre Daseinsberechtigung haben. Die Podiumsgäste waren sich zwar darin einig, dass der Ausstieg aus der Braunkohle langfristig unumgänglich sein wird, der Weg dorthin aber nur Schritt für Schritt vollzogen werden kann. Für diesen Weg braucht es neben politischen Rahmenbedingungen auch das Engagement der Akteure vor Ort - wie das jüngst in Markkleeberg gestartete Angebot der enviaM, Elektrofahrzeuge mieten zu können, oder der Verlegung neuer Mittelspannungskabel durch Mitnetz Strom. Wir als SPD Markkleeberg begrüßen diese Initiativen sehr. Zugleich werden wir auch weiterhin die Energiethemen in unserer Stadt über unsere Stadtratsfraktion und unsere Arbeitsgruppe „Öko AG" aktiv begleiten. Denn wir befinden uns mit der Energiewende erst am Anfang - darin waren sich die Gäste der Podiumsveranstaltung einig. SPD Markkleeberg

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