Wir stärken mit dem Bildungspaket das Bildungsland Sachsen

Zehn Jahre lang haben wir als SPD vor dem heutigen Lehrkräftemangel gewarnt. Mit unserer Regierungsbeteiligung seit drei Jahren konnten wir das Spardiktat der CDU auch im Bildungsbereich beenden - u.a. mit dem Lehrerpaket vor zwei Jahren, nun mit dem Bildungspaket, welches das sächsische CDU-SPD-Regierungskabinett Anfang März beschlossen hat. Durch dieses Bildungspaket wird ab dem 1.1.2019 eine jahrelange SPD-Forderung endlich Realität: alle sächsischen Lehrkräfte erhalten an allen Schularten künftig die Entgeltgruppe E 13 bzw. A 13. Damit verbessert sich die finanzielle Entlohnung v.a. für Grundschullehrer, die bisher nur in der E 11 eingruppiert sind. Mehr Anerkennung und Gerechtigkeit gibt es auch bei Lehrern mit DDR-Abschluss. Sie können dann ebenfalls finanziell gleichgestellt werden. Darüber hinaus gibt es höhere Anreize für junge Lehrer, in Sachsen zu unterrichten. So werden Referendare im Beamtenverhältnis auf Widerruf eingestellt. Bereits tätige Lehrer bis zum 42. Lebensjahr können ebenfalls in das Beamtenverhältnis wechseln. Damit für ältere Lehrkräfte keine neue Ungerechtigkeiten entstehen, wird es Beförderungsstellen und Zulagen geben. Auch die Rahmenbedingungen an den Schulen werden verbessert - zum Beispiel durch die Programme "Senior-Lehrkräfte" zur Unterstützung von Seiteneinsteigern und Referendaren oder "Schulassistenz" zur Unterstützung bei nicht-pädagogischen Aufgaben. Dieses Bildungspaket wird den Lehrkräftemangel zwar nicht von heute auf morgen beheben. Doch die Richtung des Weges stimmt wieder. Sebastian Bothe, Vorsitzender SPD Markkleeberg

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