Rückblick: Reger und sachlicher Austausch zu Asyl und Integration im Landkreis Leipzig

Am Dienstag, den 5. Mai, lud die Friedrich-Ebert-Stiftung im Großen Lindensaal in Markkleeberg zur Podiumsveranstaltung "Asyl und Integration" im Landkreis Leipzig ein.

Rund 80 Gäste hörten zunächst gespannt den Ausführungen von Petra Köpping (Staatsministerin für Gleichstellung und Integration), Karsten Schütze (Oberbürgermeister Markkleeberg), Sabine Baldauf (Gleichstellungs- und Integrationsbeauftrage der Stadt Markkleeberg), Sandra Münch (Bon Courage e.V.) und Friederike Bensien (Beratungsstelle für Flüchtlinge im Landkreis Caritasverband Leipzig e.V. ).
Zur Sprache kam u.a. die aktuelle Anzahl und Situation der Asylsuchenden, die Frage, wie Politik, Ehrenamt und Gesellschaft im Hinblick auf eine gelingende Integration bestmöglich zusammenarbeiten können, wie eine neue Willkommenskultur geschaffen und vor Ort umgesetzt werden kann und was jede/r einzelne Bürger/in zur Unterstützung und Integration von Asylsuchenden beitragen kann.

Im zweiten Teil der von SPD-Stadt- und Kreisrat Sebastian Bothe moderierten Veranstaltung kamen die zahlreich erschienen Gäste zu Wort. Diese hatten viele Fragen und Anliegen parat. Bspw. die Betreuung durch Dolmetscher, ein Integrationskonzept für den Landkreis Leipzig, die Unterstützung von Ehrenamtlichen und Vereinen durch die Politik, die Einbeziehung von Asylsuchenden in politische Entscheidungsfindungsprozesse, die Nutzung der Chancen und Potentiale von Asylsuchenden für die hiesige Wirtschaft oder die Beschulung von Flüchtlingskindern.

In der von hoher Sachlichkeit geprägten Veranstaltung wurden diese Fragen von den Podiumsteilnehmer/innen so umfassend wie möglich beantwortet. Als Quintessenz stellten sie fest: Es hat sich bereits Einiges getan, viele gute Projekte laufen schon, weitere Projekte sind in Planung. Doch es gibt eben noch sehr sehr viel zu tun.

Deshalb ist jede weitere Unterstützung unerlässlich. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann sich gern an die Stadt Markkleeberg oder die Caritas wenden.

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